KreativLand BW gestalten! endet mit starken Impulsen für den Ländlichen Raum

Abschlussveranstaltung in Schwäbisch Gmünd zeigt: Die Ideen wirken weiter. Mit neuen Netzwerken, konkreten Praxiserfahrungen und Transferwissen setzt KreativLand BW gestalten! nachhaltige Impulse für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum.

Die sieben KreativLand BW Gestalter*innen-Teams mit Staatssekretärin Sarah Schweizer (vordere Reihe, 3.v.r.), MFG-Geschäftsführerin Wiebke Wiesner (zweite Reihe, 2.v.r) sowie Jurymitgliedern und Mitgestalter*innen des Projekts. | © Hostrup Fotografie Thomas Zehnder, MLR, MFG
| Schwäbisch Gmünd

Mit einer Abschlussveranstaltung in Schwäbisch Gmünd ist der Ideenwettbewerb KreativLand BW gestalten! erfolgreich zu Ende gegangen. Ein Jahr lang entwickelten sieben Projektteams neue Ansätze für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Kommunen, Wirtschaft und Kreativszene blickten sie auf die Ergebnisse des Modellprojekts und diskutierten, wie die gewonnenen Erfahrungen künftig weitere Regionen inspirieren können.

„Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, mit wie viel Kreativität, Innovationskraft und Engagement die Teams ihre Ideen umsetzen. Er macht sichtbar, welches wirtschaftliche Potenzial in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum steckt“, sagte Staatssekretärin Sarah Schweizer MdL vom Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg in ihrer Begrüßung. Sie betonte zudem, dass die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie Wertschöpfung, Arbeitsplätze und neue Kooperationen außerhalb der Ballungsräume entstehen können.

Ein Blick zurück – und nach vorn

Nach der Begrüßung durch die Staatssekretärin standen die sieben KreativLand BW Gestalter*innen-Teams im Mittelpunkt der Veranstaltung. Gemeinsam mit Mitgliedern der Jury nahmen sie die Gäste mit auf eine Reise durch das Projektjahr. Sie berichteten von ihren ersten Ideen, den Herausforderungen auf dem Weg und den Entwicklungen, die aus der Förderung entstanden sind.

Am Nachmittag stand der Wissenstransfer im Mittelpunkt. In drei Praxis Slots gaben die Projektteams Einblicke in ihre Erfahrungen und diskutierten mit den Teilnehmenden, welche Faktoren für erfolgreiche Kreativprojekte im Ländlichen Raum entscheidend sind. Ob Gemeinschaft fördern, Standorte entwickeln oder Transformationsprozesse begleiten – die Teams teilten offen ihre Erfahrungen, sprachen über Hürden, erfolgreiche Strategien und überraschende Erkenntnisse aus der Projektarbeit. Der Austausch zeigte, dass viele Herausforderungen ähnlich sind und gemeinsames Lernen Innovationen beschleunigt.

Die MFG begleitete die Projektteams ein Jahr lang

Der Ideenwettbewerb KreativLand BW gestalten! wurde von der MFG Baden-Württemberg konzipiert und umgesetzt. Gefördert wurde das Programm vom Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg. Über ein Jahr hinweg begleiteten Workshops, individuelle Beratungen und Vernetzungsangebote die sieben Projektteams dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln und tragfähige Geschäfts und Finanzierungsmodelle zu entwickeln.

Dazu Wiebke Wiesner, Geschäftsführerin der MFG Baden-Württemberg: „Die vielfältigen Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Wettbewerb machen das Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum sichtbar. Die MFG freut sich, den Wettbewerb und das Begleitprogramm umgesetzt und die Projektteams auf ihrem Weg begleitet zu haben.“

Die geförderten Projekte entwickelten unter anderem neue Treffpunkte für kulturelle Teilhabe, Arbeitsorte für Kreativschaffende, digitale Lösungen für Berufsorientierung und Raumsuche sowie branchenübergreifende Netzwerke. Sie zeigen, wie kreativwirtschaftliche Ideen zur Standortentwicklung beitragen und neue Perspektiven für den Ländlichen Raum schaffen.

Transfer-Tipps machen Erfahrungen für andere nutzbar

Mit dem Abschluss des Modellprojekts endet zwar der Wettbewerb, die gewonnenen Erkenntnisse bleiben jedoch erhalten. Die MFG hat die wichtigsten Erfahrungen der sieben Projektteams in Transfer-Tipps zusammengefasst.

Die Empfehlungen richten sich an Kreativschaffende, Kommunen, Initiativen und weitere Akteur*innen, die eigene Projekte im Ländlichen Raum entwickeln möchten. Sie greifen Themen wie Netzwerkaufbau, Zusammenarbeit mit Kommunen, Finanzierung, Nutzung von Leerständen, Partizipation oder langfristige Verstetigung auf und zeigen anhand konkreter Beispiele, was sich in der Praxis bewährt hat.

Die Transfer Tipps machen das Wissen aus einem Jahr KreativLand BW gestalten! dauerhaft zugänglich und sollen weitere kreative Projekte im Ländlichen Raum anstoßen.

Impressionen der Abschlussveranstaltung

Quelle: MFG Baden-Württemberg | MLR
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Kontakt

Stephanie Hock
Stephanie Hock

Projektleiterin Unternehmensentwicklung

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft