Museen im Wandel I

Coaching für Kultureinrichtungen im ländlichen Raum

Kultur ist nicht nur Sache der Städte. In Baden-Württemberg präsentieren zahlreiche Museen im ländlichen Umfeld wichtige Kulturgüter — und sehen sich ganz eigenen strukturellen Herausforderungen beim strategischen Einsatz digitaler Medien gegenüber. Oft stehen ihnen geringere Budgets und weniger Mitarbeiter*innen zu Verfügung, im Vergleich mit städtischen Ballungsgebieten sind sie infrastrukturell benachteiligt. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen besteht ein großer Bedarf an konkreter Unterstützung. Deshalb förderte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Sonderprogramm Digitaler Wandel an nichtstaatlichen Museen im ländlichen Raum vier nachhaltige Modellprojekte im Bereich Digitalisierung und Vermittlung. 

Dabei waren das Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau, das Museum Haus Löwenberg in Gengenbach, das Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen und das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee.

Mit dem Coachingprogramm „Museen im Wandel“ bereitete die MFG Baden-Württemberg die teilnehmenden Häuser auf die Umsetzung ihrer Pilotprojekte vor. Acht Monate lang unterstützte die MFG sie mit passgenauen Coachings und Webinaren bei der Projektentwicklung. Dabei standen die individuellen Bedürfnisse der geförderten Museen im Vordergrund. Sie gewannen Kompetenzen beim Einsatz digitaler Technologien, bauten ihr Netzwerk auf und entwickelten sich strategisch weiter. Die gewonnenen Erfahrungswerte sind auch für einen größeren Kreis an Kultur- und Kreativschaffenden relevant und wurden im Oktober 2019 mit einer Expert*innenrunde diskutiert. Nach erfolgreicher Umsetzung der Pilotprojekte fand 2021 eine öffentliche Abschlussveranstaltung statt.

Heike Kramer
Heike Kramer

Projektleiterin Digitale Kultur

Unit Medienprojekte und Services

in Elternzeit

Fotogalerie Museen im Wandel

Impressionen vom Zwischenstandstreffen am 16. Juli 2019 im Infomotion Innovation Lab Stuttgart

Umfrage zu Bedürfnissen der Kultur- und Kreativwirtschaft: Jetzt teilnehmen

Die Stimmen von Branchenexpert*innen sind relevant für passgenaue Handlungsempfehlungen.

Das Wort Survey mit Symbolen, eine Hand mit Stift.
Die CYANOTYPES-Umfrage ermittelt Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft. | Grafik: Melponemen via Canva.com
| Europa

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart ruft die Kultur- und Kreativwirtschaft zur Teilnahme bei einer Umfrage auf. Sie ist Partnerin des europäischen Förderprojektes CYANOTYPES (Erasmus+), das sich mit den Bedürfnissen und Qualifikationsdefiziten der Kultur- und Kreativwirtschaft befasst. In diesem Rahmen werden wichtige Daten über dringende Qualifikationsanforderungen und die Verfügbarkeit von Lernprogrammen in der Hochschul- und Berufsbildung in Europa gesammelt.

Antworten helfen bei der Ausarbeitung von Empfehlungen

Mit der englischsprachigen Umfrage sollen Informationen von einem breiten Spektrum von Akteur*innen eingeholt werden, um bei Bildungsanbietern und Politik auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene passende Empfehlungen einreichen zu können. Die Stimmen der Branchenexpert*innen und unterstützenden Institutionen sind daher sehr relevant, damit die Empfehlungen deren Bedürfnisse wiederspiegeln. 


Quelle: MFG Baden-Württemberg

 

Mehr Infos:

Umfrage zu den Bedarfen der Kultur- und Kreativwirtschaft

CYANOTYPES

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

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