Welche Chancen und Potenziale bietet das Metaverse für den Kreativ- und Technologiestandort Baden-Württemberg? Antworten liefert die Studie CyberLänd – Potenziale des Metaverse für Baden-Württemberg, die am 23. November im Rahmen des 23. Innovationsforums in Stuttgart vorgestellt wurde. Die Studie wurde von den Fraunhofer-Instituten IAO (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation) und IPA (Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung) gemeinsam mit dem Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach erstellt und vom Wirtschaftsministerium gefördert.
Chancen der neuen Technologie nutzen
Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut warb dafür, gerade angesichts der wirtschaftlichen Transformation, in der sich das Land befinde, die großen Chancen dieser neuen Technologie zu nutzen: "Die mit dem Metaverse verbundenen Technologien, die es ermöglichen, dass Menschen in eine künstliche, digitale Welt eintauchen können, eröffnen unseren Unternehmen – branchenoffen – die Möglichkeit, ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese Chance sollten die Unternehmen unbedingt ergreifen", sagte Hoffmeister-Kraut.
Metaverse als Potenzial für die Kollaboration und das Schaffen von Neuem
Prof. Dr. Katharina Hölzle, die Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin, betonte, dass das Metaverse ein großes Potenzial für die Kollaboration und das Schaffen von Neuem unterschiedlicher Akteure in der industriellen Wertschöpfung biete. Solchen Innovationsökosystemen diene das Metaverse als zentrale Plattform, um Daten auszutauschen und gemeinsam an Innovationen zu arbeiten. "Baden-Württembergische Unternehmen bieten hierfür schon heute eine Vielzahl an relevanten Technologien", so Hölzle. Sie sei überzeugt, dass im und mit dem Metaverse ganz neue Innovationen entstehen würden.
Kompetenzatlas: Über 600 Firmen und Forschungseinrichtungen identifiziert
Die Tatsache, dass im Rahmen des "CyberLänd"-Projekts bereits jetzt weit über 600 Firmen und Forschungseinrichtungen identifiziert werden konnten, die in Baden-Württemberg Metaverse-relevante Produkte und Dienstleistungen anbieten, ist nach Einschätzung der Wirtschaftsministerin ein sicheres Indiz dafür, dass sich Baden-Württemberg bereits auf dem Weg ins Metaverse befinde. "Unser Ziel ist es, die im Land bereits vorhandenen Metaverse-Kompetenzen möglichst gut miteinander zu vernetzen und die Unternehmen, die die Chancen des Metaverse nutzen wollen, aktiv zu begleiten", so die Ministerin weiter.
Breites Unterstützungsangebot für die Unternehmen
Dazu steht den Unternehmen ein breites Unterstützungsangebot zur Verfügung, das von dem landesweiten Netzwerk an Digital Hubs bis zu regionalen KI-Labs reicht. Seit vielen Jahren ist es Aufgabe des Virtual Dimension Center Fellbach (VDC), das Teil des „CyberLänd“-Projektkonsortiums ist, Unternehmen bei der Einführung von sogenannten immersiven Technologien wie „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ zu unterstützen. Bereits in ihrer Eröffnungsrede zu dem Innovationsforum regte die Ministerin an, den im Zuge des Projektes erstellten Kompetenz-Atlas zu einer Plattform weiterzuentwickeln, auf der künftig interessierte Unternehmen im Sinne eines Open-Innovation-Prozesses ihre Bedarfe und Anbieter ihre Lösungen eintragen könnten.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Mehr Infos:
CyberLänd Kompetenzatlas im Games BW Players Verzeichnis
Virtual Dimension Center Fellbach
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

















