Immersive Technologien verändern, wie Menschen arbeiten, lernen und kommunizieren. Doch die Frage ist nicht mehr, ob dies passiert, sondern was Unternehmen und Institutionen daraus machen. Genau hier setzt Futuromundo CYBERLÄND an: die Immersive Future Convention am 26. Juni 2026 im Haus der Wirtschaft Stuttgart.
XR, KI, digitale Zwillinge: Was kommt nach dem Hype?
Die Konferenz verhandelt keine Visionen um ihrer selbst willen, sondern konkrete Entscheidungsfragen für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und die Politik. Die MFG Baden-Württemberg ist Contentpartner der Konferenz. Sie kuratiert CYBERLÄND gemeinsam mit acameo – im Auftrag und mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.
Was ist geboten – und wo?
CYBERLÄND bespielt drei Bereiche im Haus der Wirtschaft: Die CYBERLÄND-Stage in der König-Karl-Halle läuft von 10 bis 17 Uhr. Hier finden Keynotes und Panels statt. Die Masterclasses im Konferenzraum Heilbronn bietet von 11 bis 17 Uhr kompakte Workshopformate. Die Experience Area im Friedrich-List-Saal zeigt von 11 bis 17 Uhr konkrete Anwendungen zum Testen: digitale Zwillinge, XR-Lösungen und immersive Lern- und Arbeitsumgebungen aus Industrie, Forschung und Verwaltung.
Highlights auf der Hauptbühne
Den Auftakt bildet ein hochkarätiges Panel zur europäischen Digitalpolitik: Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, der Kabinettschef von EU-Kommissarin Zaharieva, Dr. Andreas Schwarz, sowie Vertreter*innen von T-Systems und Schwarz Digits diskutieren, wie Europa technologische Souveränität aufbaut und für Start-ups attraktiver wird.
Dr. Ellen Koban (MFG Baden-Württemberg) und Dr. Frank Dürr (acameo) setzen danach den inhaltlichen Rahmen für den Tag. Felix Obschonka von LEGO Education zeigt, wie KI-Kompetenz für Kinder greifbar wird. Meta und das Karlsruher Start-up Gixel debattieren die Zukunft der KI-Brille als Plattformwechsel. Der Europa-Park und Freiburgs Wirtschaftsförderung erklären, warum Erlebnisse im KI-Zeitalter wichtiger werden als Information. Den Abschluss bildet ein Closing Panel zur Frage: Was kommt nach der Immersion?
Masterclasses: Vom Konzept zur Praxis
In den Masterclasses zeigen Expert*innen, wie sich strategische Überlegungen umsetzen lassen. Maximilian Schmierer von B.REX stellt MAIA vor, die KI-Avatarin von CYBERLÄND, und erklärt, wie solche virtuelle Charaktere immersive Erlebnisse und Geschäftsmodelle verbinden. Das Industrial Metaverse Reallabor – ein Verbund aus ARENA2036, Filmakademie Baden-Württemberg und Fraunhofer IAO und IPA – zeigt, wie Unternehmen aus Baden-Württemberg von der Idee zur Metaverse-Anwendung gelangen. Ana Monte von DELTA Soundworks erklärt, warum immersives Audio mehr leistet als besserer Klang. Das IPAI aus Heilbronn stellt seinen digitalen Zwilling vor.
GiG auf der CYBERLÄND: Games als Werkzeug für das Gesundheitswesen
Die MFG Baden-Württemberg bringt mit GiG – Games & Gamification im Gesundheitswesen zwei eigene Formate in die Konferenz ein. GiG ist eine Initiative der MFG, die Akteur*innen aus Games, Kreativwirtschaft und Gesundheitswesen zusammenbringt. Der deutsche Markt für Gamification im Gesundheitswesen wächst rasant und Games können Motivation erzeugen, wo klassische Gesundheitsanwendungen scheitern: bei der Ausbildung von Ärzt*innen, in der Therapie, bei der Prävention.
Um 14:30 Uhr präsentiert der GiGxTalk “Wie VR medizinisches Lernen verändert” auf der Hauptbühne: Christoph Brosius, Programmkurator bei GiG, und Dominik Wichmann von TriCAT zeigen, wie medizinische Teams in der virtuellen Umgebung i:medtasim® realistische Handlungssituationen üben – selbstorganisiert, gamifiziert und bereits im Einsatz in Baden-Württemberg.
Um 15:30 Uhr folgt in der Masterclass das GiG xLab „From Practice to Play – Game Design für Training im Gesundheitswesen": Christoph Brosius führt die Teilnehmenden durch einen realen Use Case aus der Gesundheitsversorgung. Wer mitmacht, entwickelt in einer geführten Diskussion eigene Lösungen mit Methoden aus dem Game Design – ohne Vorkenntnisse, aber mit echtem Praxisbezug. Am Ende zeigt das Format, wie die Herausforderung tatsächlich gelöst wurde.























